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Die Geschichte des Skifahrens

Als Geburtsstätte des Skisports gilt allgemein die norwegische Region Telemarken. Einzelne Hinweise verweisen auf andere Kulturkreise, die sich bereits in früheren Jahren auf Brettern fortbewegten, und damit bereits eine ursprüngliche Form des Skifahrens nutzten. Dennoch steht außer Frage, dass es die Norweger waren, die den Skisport in Europa und Nordamerika letztendlich bekannt machten.

Mitte des 19. Jahrhunderts erschufen sie die Technik des Skispringens, und damit verbunden die ersten gezielten Schwünge zum Abbremsen und Richtungswechseln. Aus den an den Fersen unbefestigten Telemarkski entwickelten sich die bis heute kaum veränderten Langlaufski. Ende des Jahrhunderts verbreitete sich in Mitteleuropa eine wahre Faszination für den Skisport. Es wurden Skier aus Norwegen importiert, die ersten Skischulen entstanden.

Im Jahr 1891 erstmals in Deutschland im Schwarzwald, darauf folgte zwei Jahre später die Schweiz, und schließlich sprang Österreich im Jahr 1901 auf den Trend auf. Auch die ersten Lehrbücher erschienen auf dem Markt. Da die mitteleuropäischen Hänge gegenüber den skandinavischen Hügeln jedoch steiler waren, veränderte sich die Technik des Skifahrens zunehmend. Auch die Skier wurden an die neuen Bedingungen angepasst und nun in taillierter Form hergestellt, was automatisch kurvige Schwünge und mehr Sicherheit am Hang ermöglichte. Bis in die 50er Jahre des 20. Jahrhunderts war das Skilaufen immer noch ein recht exklusiver Sport. Das änderte sich jedoch in den darauffolgenden Jahren schlagartig. Immer mehr Menschen begeisterten sich für die attraktive Bewegungsmöglichkeit in freier Natur, den damit verbundenen gesundheitlichen und sportlichen Aspekt, die wunderschönen Landschaften und faszinierenden Aussichten.

Auch der Apres-Ski gewann, vor allem in Österreich, an immer mehr Bedeutung. Der Ausbau von Skipisten, Seilbahnen, Skiliften und touristischer Infrastruktur machte den Skisport schließlich zum Breitensport. Skiindustrie und Skitourismus wurden zu einer wichtigen Einnahmequelle. Aufgrund des wirtschaftlichen Aspekts sind heutzutage der Einsatz von Schneekanonen und die Produktion von künstlichem Schnee immer mehr zur Norm geworden. Neben den traditionell für den Wintersport bekannten Ländern in Mitteleuropa und Skandinavien locken auch viele Skigebiete in Übersee, zu denen die USA, Kanada, Japan, Australien, Neuseeland, Chile und Argentinien gehören.

Neuester Trend sind ganzjährig geöffnete Skihallen, mit denen in begrenzter Form auch im Flachland oder in Wüstenstaaten wie Dubai ein Gefühl von Wintersportatmosphäre aufkeimt. Die extremste Form des Skisports stellt wohl das Heliskiing dar, bei dem ein Hubschrauber als Aufstiegshilfe dient, mit dessen Hilfe dem abenteuerlustigen Skisportler weltweit ansonsten nur schwer bezwingbare Hochgebirge, wie z.B. der Himalaya, zugänglich gemacht werden.

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